To strive, to seek, to find, and not to yield

Eigentlich wollte ich einen langen Bericht über meine Rundfahrt in Österreich und Italien schreiben und veröffentlichen. Aber das Organisationsteam machte wesentliche Fehler, so dass ich keine Werbung für die Veranstaltung machen will. Was aber bleibt sind Erfahrungen, neue Freunde und ein unvergessliches Abenteuer. Mein Partner und ich haben gelitten, aber auch unbeschreibliche Dinge erlebt. Die Eindrücke haben sich in mein Gedächtnis eingebrannt. Bis heute bin ich noch manchmal sprachlos. Es war einer der wenigen Momente im Leben an dem scheinbar die Welt stillsteht und man von den Erfahrungen überwältigt ist.

In der Zwischenzeit haben sich auch ein paar sehenswerte Links angesammelt:

Den Brillenhersteller Oakley kennt wohl jeder, doch wissen wenige, dass er anfangs Motorcross und BMX Grips herstellte.

Ein kleiner aber feiner Stauraum für den Fashionstadtradler.

Zwischen Aluminium und Carbon liegt noch Bambus. Die 10 besten Räder hier.

Schon mal versucht unter Wasser zu fahren ? Kein Problem mit dem pedalbetriebenen Uboot.

Sicher durch den städtischen Verkehr durchkommen ? Ein kanadischen Architekt stellt sein Fahrradtunnel für Toronto vor.

Im schönen Hawai amüsiert sich das Team der Marke Verde. Ein angenehmes Leben für BMX-Stars.

Leiden für Erfolge

Dieses Wochenende bin ich 2 Wettkämpfe gefahren und dabei zweimal unter die Top 3 gefahren. Der erste Wettkampf war wieder ein Bahnrennen in Niederpöring. Leider mit wenig Teilnehmern jedoch umso schwieriger sich im Feld zu verstecken. Ich versuchte mich aus den Spurts rauszuhalten und die Chancen für Ausreissversuche zu nutzen. Mein erster Versuch misslang, da mich das Feld nach 8 Runden wieder einfing. Der zweite Versuch war dann erfolgreicher und ich konnte mich erfolgreich absetzen. Ich motivierte mich dann noch einen Zahn zuzulegen und schaffte es sogar als einziger Fahrer das Feld zu überrunden und somit meine Punkte zu verteidigen und wurde somit Erster.

Am nächsten Tag folgte das Kriterium in Buch am Erlbach. Über 60 Fahrer gingen an den Start und vom Start weg wurde ein hohes Tempo gefahren. Es gab dann auch die ersten Versuche sich vom Hauptfeld zu lösen. Jedoch war ich zu dem Zeitpunkt noch im Feld, so dass ich 2 Runden lang an der Spitze des Feldes versuchte die Ausreisser einzufangen. Da kein weiterer Fahrer daran interessiert war die Ausreisser einzufangen musste ich ununterbrochen vorne fahren. Nachdem ich die Fluchtgruppe wieder einfing, versuchte ich mit mehreren Attacken mich vom Hauptfeld zu lösen. Es fanden sich dann auch noch 3 weitere Fahrer die mit mir fuhren und deren Teams das Hauptfeld bremsten. Anfangs versuchte ich einen möglichst grossen Vorsprung zum Hauptfeld zu gewinnen, so dass ich wieder viel im Wind fuhr und die ersten Zwischenwertungen nicht mitsprintete. Erst dannach holte ich mir den ein oder anderen Sprint. Doch ich merkte, dass ich viel an Kraft verloren hatte und zwei meiner Mitfahrer ziehen lassen musste. Dennoch gelang es dem anderen zurückgebliebenen Fahrer und mir noch bis zum Schluss des Rennens vor dem Hauptfeld zu bleiben. Damit sicherte ich mir meinen dritten Platz . Nach dem Rennen hatte ich jedoch extreme Schmerzen im Rücken und konnte mich minutenlang nicht bewegen. Mein Arzt meinte, dass ein Muskel eingezwickt sei. Doch ich bin auf dem Weg der Besserung.

Was dabei rauskommt wenn man Cervelo und Chromehearts mischt. (via highsnobiety)

Vom ehemaligen Olypiateilnehmer Chris Boardman kommt folgendes futurischtisches Fahrrad. Diebstahlsicher dank Fingerabdruck, mit Elektromotor und integrierten Tacho mit Kalorienanzeige. (via Gizmodo)

Es gibt sie doch noch, die letzten Abenteurer auf der Welt. Seit 3 Jahren, 34.000 km, etlichen Höhenmeter und Gefahren unterwegs und der Botschaft “Life is good with a bicycle”. Dazu noch ein Interview. (via PlanetGreen Discovery)

3 Tage 3 Rennen 3 Räder

In letzter Zeit standen viele Wettkämpfe an, so z.B. das Rennen in Oberdietfurt bei immer wiederkehrenden Platzregen. Aber es geht auch anders, so wie gestern beim Trainingsrennen bei herrlichen Sonnenschein. Jedes Rennen hat so seine Eigenheiten. Beim Ersten war ich froh möglichst lange mitzuhalten und ich musste nicht sonderlich auf andere Fahrer achten, da ich meist hinten war. Beim anderen gab es durchwegs Attacken und Ausreisversuche. Beim Traingsrennen der auch ein Cup ist, hab ich mich völlig in den Dienst meines Kapitäns gestellt. Attacken gerissen, so dass die Gegner Nachführungsarbeit leisten mussten oder auch im Sprint teilweise Gegner eingesperrt. Glücklicherweise konnte mein Kapitän viele wichtige Punkte gutmachen und ist somit in der Gesamtwertung wieder vorne dabei. Nach dem Rennen passierte mir aber auch ein Unfall auf der Autobahn. Der hintere Reifen zerfetzte und ich musste auf den Standstreifen. Bei Dunkelheit und vorbeirasenden Autos wechselte ich meinen Reifen der mir meinen zweiten Adrenalinkick an einem Tag brachte. Glück im Unglück war, dass mir selber nichts passiert ist.

Die nächsten Wettkämpfe stehen schon bevor. Am Freitag auf der Sommerbahn in Niederpöring, am Samstag ein Kriterium in Buch am Erlbach und zum Abschluss ein MTB Rennen in Grafenau. 3 Tage 3 Rennen 3 Räder.

Ausserdem hab ich wieder jede Menge guter Links gesammelt.

Von Quarks & Co ein schöner 45 minutiger Beitrag über Ernährung.

Wenn die Trainingsrunde mal doch zu alltäglich wird. Nicht alle Strassen sind für den Renner befahrbar, dennoch schöne Bilder.

Auffallen, aber nicht um jeden Preis. Eine günstige Alternative für ein neues Lenkerband.

Deutschland ein Land der Bastler und Erfinder.