Schwerelos

Ach wie war das schön heute beim Langlaufen. Da es das erste Mal war, hab ich mich manchmal ziemlich blöd angestellt. Aber nach einer Stunde bin ich dann schon einigermassen gekonnt über den weisse Pulver geglitten. Reicht zwar noch nicht um bei erfahrenen Leuten mitzuhalten, aber Übung macht den Meister. Auch heute hat mich ein Tier besucht. Bald geht es bei mir zu wie auf einer Tierfarm. Ein Reh stand mitten im Weg und wunderte sich über mich oder es lachte. Ich denk mal eher letzteres.

Schwerkraft ? Brauch ich nicht , denkt sich Kris Holm. Bremsen , Lenker und Rahmen alles unnötiges Gewicht. Mit dem Einrad gehts bergab und wenn die Puste mal ausgehen sollte, hat er immer noch seinen Hund als Zugpferd.

Waldgestöber

Was für eine Tour gestern. Geplant waren vier Stunden Grundlage auf dem Mountainbike. Zuerst ging es für 15 min bergauf in den Wald reinund dann auf die Teerstrasse. Nach zwei Stunden verliess uns die Lust für die Schönheit der Bundesstrassen, da wir auch im Freien wieder einmal einen Platten hatten. Auf dem Heimweg entschieden wir uns neue Wege zu erkunden. Ein paar führten uns zu Sackgassen, ein paar in den dichten Wald ohne wirkliches vorankommen. Oben auf einem Berg angekommen, schien der Weg wieder in die Richtung zu gehen von der wir gekommen sind, als da einer von uns aufschrie und meinte er kenne den Weg und “man solle ihm nur einmal vertrauen”. Wir folgten ersteinmal querfeldein über Äcker und Wiesen, bis wir am Waldrand standen an dem es scheinbar nicht mehr weiterging. Doch unser Möchtegernkenner Fuhr einfach in den Wald rein und meinte es ginge dann schon weiter bis der Erste von uns in ein Dornenfeld reinfuhr und nach kurzer Zeit hängenblieb. Ich folgte und versuchte die Dampfwalze durch das Dornenfeld weiterzutreiben und blieb nach wenigen Metern auch vergeblich stehen. Nach mehreren Versuchen kamen wir dann irgendwann durch. Doch das Abenteuer wollte kein Ende nehmen. Wieder erwischten wir ein paar Sackgassen oder Wege die eigtl. keine Wege waren, so dass wir irgendwann vor einer Schlucht standen die sich aus 2 Bergen formte. Unser Chef köderte uns, dass wir mal vorfahren sollten, da er mit seinem Crosser nicht so gut da runterfahren kann, wie wir mit unseren Mountainbikes. Doch es folgte kollektive Verweigerung, so dass unser Chef und auch bester Fahrer vorfuhr und nach fünf Metern stürzte und wir uns dann nur zu Fuss runtertrauten, was auch seine Tücken dank des Laubs und der feuchten Baumstämmen hatte. Unten angekommen beschlossen wir unseren Spaß wieder auf die Strasse oder Feldwege zu verlegen. Fazit: Immer ein Buschmesser und einen Falschirm dabeihaben.