Tüte auf, drüber, fertig

Derzeit läuft es beim Joggen so gut, dass ich beinahe Angst bekomme zuviel auf dem Gebiet zu machen. Am Wochenende werde ich dann mein Rennrad wieder benutzen können, da derzeit bei uns alle Wege frei vom Schnee sind. Nach so langer Zeit ohne Rennrad ist dem vorderen Reifen sogar Luft entwichen. Ich hab schon befürchtet beinahe ohne Rennradpraxis ins baldige Trainingslager fahren zu müssen. GLück gehabt.

Wenn ihr keine Lust habt zusätzlich Geld für die Fahrradmitnahme bei der Bahn zu zahlen, dann einfach eine grosse Tüte rüberstülpen. Sieht ziemlich schnell zusammengebaut aus.

Nachteule

Die Woche lass ich es ruhiger angehen. Eine Woche Regenerationstraining bevor ich wieder härter trainieren werde. Also ging es heute nur eine Stunde in den Wald zum lockeren Joggen. Da es dunkel war hab ich meine Stirnlampe mitgenommen. Jedoch war sie grösstenteils ausgeschaltet, da ich genug sehen konnte. Der helle Mond und der übriggebliebene Schnee leisteten genug Helligkeit um zu erkennen wohin ich trat. Dank der guten Musik hatte ich auch beste Laune und die Stunde war schneller vorbei als mir lieb war. Den täglichen Gruss des inneren Schweinehundes konnte ich somit locker überstehen. Da ja bestimmt alle Leute derzeit bei der Tour Down Under zuschauen, einen kleinen Werbespot zu einem der diesjährigen Tourfavoriten.

Seine Grenzen kennen

Wenn die Zeit knapp ist, ist man gut beraten einfach zu joggen. Es werden im Gegensatz zum Radfahren 80 % aller Muskelgruppen betätigt. Man sollte jedoch dran denken dass man tagsüber genügend isst und nicht gleich auf die Autobahn muss und zusätzlich zwei Stunden im Stau steht. Normalerweise brauch ich nur vier Stunden um nach Hessen zu kommen, aber dank des Wintereinbruchs über Franken dauert das schon mal länger. Zum Glück wurde ich gefahren, sonst wäre ich umgekippt.