Leiden für Erfolge

Dieses Wochenende bin ich 2 Wettkämpfe gefahren und dabei zweimal unter die Top 3 gefahren. Der erste Wettkampf war wieder ein Bahnrennen in Niederpöring. Leider mit wenig Teilnehmern jedoch umso schwieriger sich im Feld zu verstecken. Ich versuchte mich aus den Spurts rauszuhalten und die Chancen für Ausreissversuche zu nutzen. Mein erster Versuch misslang, da mich das Feld nach 8 Runden wieder einfing. Der zweite Versuch war dann erfolgreicher und ich konnte mich erfolgreich absetzen. Ich motivierte mich dann noch einen Zahn zuzulegen und schaffte es sogar als einziger Fahrer das Feld zu überrunden und somit meine Punkte zu verteidigen und wurde somit Erster.

Am nächsten Tag folgte das Kriterium in Buch am Erlbach. Über 60 Fahrer gingen an den Start und vom Start weg wurde ein hohes Tempo gefahren. Es gab dann auch die ersten Versuche sich vom Hauptfeld zu lösen. Jedoch war ich zu dem Zeitpunkt noch im Feld, so dass ich 2 Runden lang an der Spitze des Feldes versuchte die Ausreisser einzufangen. Da kein weiterer Fahrer daran interessiert war die Ausreisser einzufangen musste ich ununterbrochen vorne fahren. Nachdem ich die Fluchtgruppe wieder einfing, versuchte ich mit mehreren Attacken mich vom Hauptfeld zu lösen. Es fanden sich dann auch noch 3 weitere Fahrer die mit mir fuhren und deren Teams das Hauptfeld bremsten. Anfangs versuchte ich einen möglichst grossen Vorsprung zum Hauptfeld zu gewinnen, so dass ich wieder viel im Wind fuhr und die ersten Zwischenwertungen nicht mitsprintete. Erst dannach holte ich mir den ein oder anderen Sprint. Doch ich merkte, dass ich viel an Kraft verloren hatte und zwei meiner Mitfahrer ziehen lassen musste. Dennoch gelang es dem anderen zurückgebliebenen Fahrer und mir noch bis zum Schluss des Rennens vor dem Hauptfeld zu bleiben. Damit sicherte ich mir meinen dritten Platz . Nach dem Rennen hatte ich jedoch extreme Schmerzen im Rücken und konnte mich minutenlang nicht bewegen. Mein Arzt meinte, dass ein Muskel eingezwickt sei. Doch ich bin auf dem Weg der Besserung.

Was dabei rauskommt wenn man Cervelo und Chromehearts mischt. (via highsnobiety)

Vom ehemaligen Olypiateilnehmer Chris Boardman kommt folgendes futurischtisches Fahrrad. Diebstahlsicher dank Fingerabdruck, mit Elektromotor und integrierten Tacho mit Kalorienanzeige. (via Gizmodo)

Es gibt sie doch noch, die letzten Abenteurer auf der Welt. Seit 3 Jahren, 34.000 km, etlichen Höhenmeter und Gefahren unterwegs und der Botschaft “Life is good with a bicycle”. Dazu noch ein Interview. (via PlanetGreen Discovery)

Wettkampf an Wettkampf

Derzeit reiht sich ein Wettkampf nach dem anderen an. Zunächst bin ich vorletztes Wochenende zwei Mountainbikewettbewerbe gefahren. Einmal in Abensberg als 6.ter und dann Nova Pec als 8.ter. Zum Abensberger Wettkampf gibt es eigtlich nicht viel zu sagen, ausser dass der Regen glücklicherweise nach dem Rennen begann. Nova Pec hingegen war sehr abenteuerlich. Vom Dauerregen der Nacht wurde die Hälfte der Strecke dermassen aufgeweicht, dass es eine Schlammschlacht wurde. Rutschige Holzbrücken, lange Wurzelpassagen und ein kleiner Fluss machten die Strecke nicht leichter. Dabei musste ich mit Schrecken feststellen, dass man auf nassen Holzbrücken nicht bremst, da man sonst in den Graben fallen kann.

Dieses Wochenende bin ich freitagsabend in Niederpöring auf der Bahn gefahren und schaffte es ohne Teamkollegen auf den vierten Platz. Da zeigte sich, dass es ohne Team sehr schwer ist weiter vorne zu landen. Trotz schwerer Beine am Folgetag und kurzer Erholungsphase bin ich in Rosenheim mit dem Rennrad an den Start gegangen. Mit dabei war auch die Profifahrerin Claudia Häussler. Gleich in der ersten Runde passierte auf der langen Abfahrt ein Massensturz den ich glücklicherweise durchfahren konnte. Ein weiterer Sturz passierte bergauf, der dann viel Kraft kostete, da man durch das starke Abbremsen viel an Schwung verloren hatte. Ich konnte stets gut mithalten und versuchte sogar einmal zu attackieren, jedoch ohne Erfolg. Am letzten Berg liessen die Kräfte nach und ich musste das Hauptfeld ziehen lassen und kam kurz dahinter rein. Dennoch bin ich mit meiner Leistung höchst zufrieden, da der wellige Kurs nicht zu meinen Lieblingsdisziplinen gehört.

Leider blieb auch ich nicht von einem Sturz verschont. Glücklicherweise nicht im Rennen, sondern auf einer Trainingsausfahrt bei geringerem Tempo.Schürfwunden, leichte Prellungen und kleine Kratzer am Rennrad ist alles was ich davontrug. Heisst also Wunden pflegen, da diese Woche noch zwei Rennen zu absolvieren sind.

Derzeit quälen sich auch die Profis beim Giro. Die zweite und dritte Etappe war durchweg flach und dadurch sehr schnell. Hatte leider das auch viele Stürze zufolge, da zum Teil auch seitens der Veranstalter zu wenig gemacht wurde. Trotz der Beschwerden der Profis vom letzten Jahr, wurden zum Beispiel bei einigen Verkehrsinseln keine Leute zur Warnung hingestellt. Dennoch liefert der Film schöne Aufnahmen von den Highlights des letzten Jahres.