Wild West

Gestern war ich endlich wieder Rennradfahren. Hatte selten so viel Spaß bei den Temperaturen und die Zeit verging wie im Fluge. Das schönste war aber, dass mich ein Falke zum Teil begleitete und neben mir herflog. Ich kam mir vor wie auf einem Pferd im wilden Western. Als ich mich dann heute aus dem Bett gekämpft hatte und mich dick eingepackt hatte, stellte ich mit Entsetzen fest, dass es schneite. Schon war die geplante zweite Rennradtour dahin. Dafür liegt jetzt so viel Schnee, dass ich morgen doch Langlauf ausprobieren kann. Für alle Flachlandbewohner habe ich heute eine gute Alternative zum K3 Training auf der Ebene entdeckt. Da soll noch einer sagen, er habe ein schweres Fahrrad. Wegen der solarbetriebenen Scheinwerfer nur bei Tag zu fahren.

Pleiten, Pech und Pannen

Es gibt Tage, da sollte man es meiden zu trainieren. Gestern 1 1/2 Stunden  gejoggt und dank neuer Schuhe eine blutige und eine sehr grosse Blase zugezogen. Wenn laufen nicht geht, dann eben Rennradfahren heute. Gleich am Anfang hatte ein Kollege einen Platten und nach drei Stunden kurz vorm Ende hatte ich auch einen. Winterzeit ist nun mal Streuzeit. Bloss sind uns die Schläuche ausgegangen, so dass ich meinen Bruder gebeten habe mich abzuholen. Man sollte bei den Temperaturen evtl. mal überlegen  das Wechseln von Schläuchen auf den Trainingsplan zu setzen.

Und bevor ich es vergesse, an alle da draussen fröhliche Weihnachten und hoffentlich liegen viele Radsportsachen unter euren Bäumen.