Licht ins Dunkle bringen – Trainingslager Bella Italia

Eine Wahnsinnswoche liegt hinter mir. Die acht Tage in Cesenatico wurden voll ausgenutzt. Die besonderen Highlights der Woche waren die Tandemfahrt mit meinen sehbehinderten Copiloten. Dabei wurden Steigungen von 18-20% gemeistert und die restlichen 10 % wurden zur Regeneration genutzt. Der Anstieg zog sich auch über vier Kilometer, wobei ich danach absolut keine Kraft hatte. Seitdem war jede Steigung ein Klacks. Zu guter Letzt und als abschliessendes Highlight wurde der Nove Colli komplett gefahren. Angegeben wird mit 3000 Hm wobei auf meinen Tacho irgendwie 4100 Hm standen. Doch das Schlimmere an der 215 km Ausfahrt war der ständige Wechsel von Auf- und Abfahrt (wie der Name sagt neun Berge). Trotzallem wäre das ganze Trainingslager nichts wert gewesen ohne meine Begleiter vom Verein und DBS. Jetzt gilt es erst mal mein Sitzfleisch wieder regenerieren zu lassen und die Muskeln wachsen lassen.

Jeder ist um Aufmerksamkeit bemüht. Die einen fahren einen Toprenner oder Lightweights, die anderen machen sich schlicht mit Licht bemerkbar. Coole Kombinationen und genügend Laufgeschwindigkeit der Laufräder bringen manchmal sogar Schriften zum Vorschein. Fraglich ob die deutschen Behörden das erlauben. Und wer hats erfunden ?

Letztes Abendmahl – Auf nach Italien

Heute haben wir genüsslich das Abendbuffet beim Italiener geplündert und unseren letzten Abend vor der Abreise zum zweiten Trainingslager gehabt. Morgen geht es um 4 Uhr früh nach Cesenatico – Italien. Die letzten Tage habe ich immer ganz locker trainiert um richtig fit in Italien starten zu können. Glücklicherweise sind auch 2-3 Kilos gepurzelt, die jedoch heute beim Essen bestimmt wieder raufgekommen sind. Warum machen Italiener auch so gutes Tiramisu.

Zum Abschluss ein kleines nettes Video – mehr gibts nicht zu sagen.

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben

Die letzten zwei Tage hab ich es mal ruhiger angehen lassen. Die Zeit des Lernstress geht so langsam los und fürs Training bleibt daher weniger Zeit. Zum Glück geht es nach den Klausuren ins Trainingslager nach Mallorca. Die Vorfreude auf die kommende Saison ist schon gross. Zur Einstimmung ein Sprintfinale der Tour de France 2008 der 18.ten Etappe von Marcus Brughardt und Carlos Barredo, der zu spät ansetzt.